
Jens Weismantel
Jens Weismantel absolvierte 1992-93 seine erste Dirigentenausbildung (C3) beim Hessischen Musikverband. Von 1995 bis heute ist er als Dirigent von Amateurblasorchestern tätig (aktuell: Musikverein 1964 Oberndorf und Sinfonisches Blasorchester Ludwigshafen). 2007 wurde er vom Arbeitskreis Hessischer Musikverbände mit der Gründung des Landesjugendblasorchesters Hessen beauftragt, dessen künstlerischer Leiter er bis heute ist. Im selben Jahr initiierte er die Bläserphilharmonie Rhein-Main, die er ebenfalls musikalisch leitet.
Seine weitere dirigentische Ausbildung erhielt er zunächst bei Jochen Wehner am Rundfunkblasorchester Leipzig (heute Bläserphilharmonie Sachsen) und vertiefte seine Kenntnisse in Meisterkursen bei Jan Cober, Thomas Doss und Walther Ratzek. Während seines Schulmusikstudiums studierte er Chorleitung bei Prof. Wolfgang Schäfer und Orchesterleitung bei Prof. Andreas Weiß. Er arbeitet regelmäßig mit namhaften Komponisten der Blasorchesterszene wie Johan de Meij, Otto M. Schwarz, Thomas Doss, Thiemo Kraas, Oscar Navarro, Bart Piquer, Jan van der Roost und Maxine Aulio zusammen. Eine besondere Freundschaft entstand durch zahlreiche Projekte mit dem in Bruchköbel lebenden Komponisten Rolf Rudin. 2023 bis 2025 absolvierte er den Master-Studiengang Dirigieren Blasorchester an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Hermann Pallhuber und schloss ihn mit Bestnote ab. Ein besonderes Augenmerk legt Jens Weismantel auf die Ausarbeitung von Konzertprogrammen und die Entwicklung neuer Konzertformate, häufig als interdisziplinäre Projekte.
Seit 2009 unterrichtet er Musik und Geografie an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau in war in dieser Funktion an der Produktion mehrerer Musiktheaterproduktionen und interdisziplinären Projekten mitverantwortlich. Zudem war er als Lehrbeauftragter für Gehörbildung und Orchesterleitung in der Schulmusikerausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt tätig. Für sein kulturelles Engagement erhielt er 2013 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises.